Wir danken den Beteiligten der Stadion-Show

Und dann knallte es. Der gigantische Fußball, der wie auf Schienen ins Stadion glitt, explodierte – und gab so den Blick auf das Objekt der Begierde frei: Den „Tag der Legenden“-Pokal.

Die Hymne: Aretha Franklin’s „Think“, großartig interpretiert von Pamela Falcon. Ein schönes Bild – die großgewachsene, stimmgewaltige Sängerin im Mittelkreis, um sie versammelt die Tänzer der „Stageart Musical School“ und „Mehrzad’s Art of Dance“. Breakdance traf auf Musical-Tanz, eine Choreografie, die perfekt zu den treibenden Gesangs-Rhythmen passte. Dazu liefen Jugendliche der Tanzschule „Die Schrittmacher“ auf das Spielfeld, formierten sich in zwei Blöcke und reckten zum Finale jeweils dreißig Pappen hoch, aus denen sich die Flaggen von „Team Hamburg“ und „Team Deutschland“ bildeten. Hochachtung vor allen Beteiligten der Tanzschulen, das war großes Kino!

Doch wie kam nun dazu der Pokal ins Stadion? Fragende Gesichter auf den Rängen, als die grüne Kiste mit dem Fußball aus überdimensionalen Luftballons Richtung Anstoßpunkt steuerte.

Wir lösen auf, ganz exklusiv: Unter dem Konstrukt verbarg sich ein Go-Kart, hervorragend gelenkt vom Team der Kartbahn „Mega-Kart Norderstedt“. Und die explodierten Ballons? Angefertigt von „Red Balloons“. Großen Dank an euch alle!

Die Trommler: Das Hamburger Ensemble „Fogo do Samba“ ist ja eine feste Größe im „Tag der Legenden“-Showkonzept. Das „Warum“ erübrigt sich für jeden, der den kraftgeladenen Auftritt der knapp 60 Rhythmus-Künstler am Millerntor erlebt hat:

Der „Blocko“, der Hauptblock vor der Südtribüne lieferte sich ein fesselndes Drum-Duell mit an den Stadion-Ecken postierten Trommel-Kollegen. Frenetisch gefeiert vom Publikum, tausende Klatschpappen wurden strapaziert, der Funke sprang sicht- und hörbar vom Rasen auf die Ränge über.

Die Bands: Atemberaubend, diese Energie, diese Stimme, ein Auftritt, der speziell auf den Stehplätzen für Bewegung sorgte. „Luxuslärm“ bestätigten ihren Ruf als ausnehmend gute Live-Band eindrucksvoll. Unser Fazit: absolut stadiontauglich!

Apropos stadiontauglich. Klarer Fall, das ist Stefanie Heinzmann erst recht. Nach drei Songs in der Halbzeit war klar: Der Pausentee hätte gern länger als die obligatorischen 15 Minuten dauern dürfen.

Und sonst? Danken wir auch den anderen Beteiligten der Stadionshow: „Showsternchen“sowie „Tätärä“.

Danke, dass ihr alles gegeben habt, um den „Tag der Legenden“ zu einem einmaligen Erlebnis für alle Hamburger Fußballfreunde zu machen!

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