NestWerk

NESTWERK

Darum geht's - Perspektiven schaffen

Die Zahlen sind alarmierend: Allein in Hamburg leben 37.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren von Hartz IV. Knapp 25 Prozent aller Minderjährigen haben arbeitslose Eltern, mehr als die Hälfte davon sind alleinerziehend. Besonders betroffen sind die ärmeren Stadtteile der Hansestadt, wie etwa Billstedt, Veddel, Wilhelmsburg, Steilshoop, Jenfeld und St. Pauli. Hier leben im Durchschnitt rund 50 Prozent der Kinder von Hartz IV, viele davon in Familien mit Migrationshintergrund. Doch Armut bedeutet für viele Kinder und Jugendliche weit mehr als wenig Geld zu haben.

Sie geht oft einher mit familiärer Belastung, Benachteiligung und Beeinträchtigung in Gesundheit, Wohnen, Bildung, Kultur und Freizeit. Welchen Zündstoff diese Situation birgt, das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Jugendgewalt: Heute sind Jugendliche bei mehr als 40 Prozent der registrierten Gewalttaten beteiligt, Tendenz steigend. Auch der Alkohol- und Drogen-Konsum bewegt sich bundesweit auf kritischem Niveau: Rund zwei Drittel der 14- bis 18-jährigen trinken regelmäßig Alkohol, knapp 40 Prozent rauchen, jeder zehnte kifft. 

Gerade Jugendliche in strukturschwachen Wohnvierteln brauchen altersgerechte, kontinuierliche und kostenlose Sport- und Freizeitangebote, um diesem Teufelskreis von Armut und Vernachlässigung zu entkommen. Staatliche Hilfe allein reicht angesichts leerer Kassen längst nicht mehr aus. Hier sind bürgerschaftliches Engagement und praktische Hilfen gefragt.

NestWerk sieht genau hier seine Hauptaufgabe, möglichst niedrigschwellige Sport- und Freizeitangebote zu unterstützen und Jugendliche auf diese Weise langfristig zu fördern. 

Im sportlichen Spiel lernen sie Respekt und Fairness, Toleranz und Solidarität. Mit Musik können sie sich kreativ entfalten, entdecken neue Chancen und gewinnen mehr Selbstvertrauen – soziale Kompetenzen, die gerade sie für die Gestaltung ihrer Zukunft brauchen. 

Bei der Projektauswahl und Betreuung kooperieren wir in Public-Private-Partnerships eng mit öffentlichen Einrichtungen, Pädagogen, Sozialarbeitern und kompetenten Partnern vor Ort, wie dem Verein „Voll in Bewegung“, der „Hamburger Sportjugend“ sowie der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und dem Musikschulförderverein Hamburg. 

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